Die ultimative Checkliste für den Immobilienverkauf in Österreich

7 Minuten Lesezeit

Einführung

Unabhängig davon, ob Sie eine Wohnung, ein Haus oder ein Zinshaus verkaufen wollen, gibt es ein paar entscheidende Punkte, die Sie beachten müssen. Für eine erfolgreiche Verkaufstransaktion braucht es ein wenig mehr, als nur ein Objekt, zum Verkauf anbieten.

Um sicherzustellen, dass Sie das Beste aus dieser Transaktion herausholen können, präsentiert Ihnen IMMOQUELLE die ultimative Checkliste für den Immobilienverkauf.

Keine Zeit zum Lesen? Viel Spaß beim Anschauen des Videos oder Zuhören unseres Podcasts!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von open.spotify.com zu laden.

Inhalt laden

Die richtigen Fragen an sich selbst

Ein Haus zu verkaufen ist eine schwierige Entscheidung. Es gibt viele Dinge zu tun, noch bevor Sie das Haus zum Verkauf anbieten. Das erste und wichtigste ist, sich zu fragen, ob es der richtige Zeitpunkt ist, das Haus zu verkaufen. Sie sollten auch realistische Erwartungen an den Verkaufszeitpunkt stellen und wissen, wann genau Sie das Geld benötigen.

Wenn Ihr Haus noch mit einem Darlehen belastet ist, sollten Sie entscheiden, ob es sparsam ist, ein Immobiliendarlehen durch ein anderes zu ersetzen oder das Darlehen vollständig zu tilgen. Wenn Sie sich für die Ablösung des Kredits entscheiden, müssen Sie sich über die damit verbundene Vorfälligkeitsentschädigung im Klaren sein.

Sobald Sie sich über den Zeitpunkt des Verkaufs und die Zukunft Ihrer Kredite im Klaren sind, müssen Sie sich auch mit den Steuern im Zusammenhang mit dem Verkauf befassen und die Steuerbarkeit von Kapitalgewinnen im Auge behalten.

Sie müssen sich auch notieren, wie Sie den gesamten Prozess unter Berücksichtigung aller Kosten finanzieren wollen. Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, sind Sie auf die weiteren Schritte des Verkaufsprozesses gut vorbereitet.

Die vollständige Checkliste für Verkaufsunterlagen

Sobald der Verkaufsprozess und der Zeitplan festgelegt sind, ist es an der Zeit, die notwendigen Dokumente für den Verkauf zu sammeln. Es gibt zahlreiche Unterlagen, die vorbereitet werden müssen, und je früher Sie diese erledigen, desto weniger Ärger gibt es in der Endphase. Zu den Dokumenten gehören zum Beispiel:

  • Grundrisse
  • Energieausweis
  • Grundbuchauszug
  • Flurkarte
  • Wohnflächenberechnung
  • Bauakte der Gemeinde
  • Rechnungen der letzten Renovationen
  • und weitere

Eines der wichtigsten Dokumente ist der Energieausweis. Es gibt mehrere Arten von Energieausweisen, daher müssen Sie sich darüber im Klaren sein, ob Sie einen haben, und wenn ja, ob es der richtige ist, je nach Bedarf und Kosten.

Ein weiteres wichtiges Dokument ist der aktuelle Auszug aus dem Grundbuch, den Sie griffbereit halten sollten. Sie müssen auch den Grundriss überprüfen und gegebenenfalls bearbeiten, bevor Sie das Haus zum Verkauf anbieten. Nutzen Sie diese Zeit auch, um sich Gedanken zu machen, wie Sie Ihre Immobilie zum Verkauf anbieten möchten.

Dazu gehört zum Beispiel, wie Sie sie präsentieren wollen und ob es Mängel oder Schäden usw. gibt, die Sie reparieren möchten, bevor Sie Ihre Immobilie anbieten. Für Renovierungen und Reparaturen ist dies der perfekte Zeitpunkt!

Bewertung von Immobilien

Der wichtigste Schritt, sobald Ihre Immobilie verkauft werden soll und alle Dokumente gesammelt sind, ist die Bewertung und Preisgestaltung! Nach den ersten Vorbereitungen könnten Sie sich mit einem Makler in Verbindung setzen, der Ihnen bei der Bewertung der Wohnung oder des Hauses, die Sie verkaufen möchten, helfen kann.

Die Bewertung des Maklers basiert auf den aktuellen Marktbedingungen, sowie auf anderen Faktoren wie Lage, Zugänglichkeit usw. und kann Ihnen eine genaue Schätzung des aktuellen Wertes liefern. Gerne können Sie auch einfach die Bewertung auf der Website der IMMOQUELLE in Anspruch nehmen.

Sie müssen diese Zeit auch nutzen, um Ihr Haus gründlich unter die Lupe zu nehmen und nach versteckten Mängeln zu suchen, die den Wert des Hauses beim Verkauf mindern und zu unnötigen Wertverlusten führen könnten. Zusätzlich sollten Sie Spielraum für Preisverhandlungen lassen, um den größtmöglichen Wert aus dem Verkauf Ihrer Immobilie zu ziehen.

Der derzeitige Standard auf dem Markt ist, dass der Preis bei der Auflistung etwa 10–20 % über dem Marktwert liegt. Der Rest hängt von Ihrem Verhandlungsgeschick ab, um das Geschäft zum höchstmöglichen Preis abzuschließen.

Vergessen Sie dabei nie, was der Begriff des Marktpreises bedeutet: Das ist derjenige Preis, der sich aus dem realen Angebot und der Nachfrage auf dem Markt ergibt. Mit anderen Worten, er sollte nicht so billig sein, dass jeder kaufen möchte, aber auch nicht so teuer, dass Sie keine Angebote erhalten.

WICHTIG! Damit Sie fehlerfrei Ihre Immobilie kaufen!
Hier klicken und Angebot sichern!

Vermarktung ist alles

Nun, da alle Vorarbeiten abgeschlossen sind, ist es endlich an der Zeit, Ihr Haus zum Verkauf anzubieten. Machen Sie sich bereits im Vorhinein Gedanken, über welche Kanäle und Portale Sie einen Verkauf anstreben. Wie wird auf Ihrem lokalen Markt verkauft? Welche Zielgruppe möchten Sie ansprechen?

Sie müssen die richtigen Käufer ansprechen. Dabei sollten Sie sich fragen, welche Bedürfnisse Ihre Zielgruppe gerne erfüllt haben möchte und wie Sie diese richtig adressieren. Sie könnten auch in Erwägung ziehen, ein detailliertes Exposé zu erstellen, entweder selbst oder über einen Makler, um die richtigen Käufer für Ihr Haus zu gewinnen.

Wenn Sie das Haus selbst vermarkten möchten, sollten Sie dafür einen strukturierten Plan erstellen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, einen Makler zu beauftragen, sollten Sie die damit verbundenen Kosten bedenken. Dazu gehört natürlich auch, mit dem Makler zu verhandeln und sicherstellen, dass der Makler Ihre Erwartungen an den Verkauf gut versteht und Sie bei der Vermarktung Ihres Hauses an die richtigen Kaufinteressenten unterstützt.

Planen Sie außerdem von vornherein mit ein, wie viel Zeit Sie sich für den Verkauf lassen möchten. Haben Sie die Geduld, mehrere Wochen oder sogar Monate zu warten? Oder soll alles in ein paar Tagen geregelt werden? Dabei sollten Sie nicht vergessen, dass potenzielle Käufer besonders auf Verkaufsplattformen auf das Datum achten, wann Sie den Verkauf begonnen haben. Je länger ein Objekt sich im Verkauf befindet, desto eher erwarten sie dann fallende Preise.

Verhandlungen und Abschluss

Sobald die potenziellen Käufer wissen, dass Ihr Haus zum Verkauf steht, werden Sie eine Reihe von Anrufen und Anfragen zu Ihrem Haus erhalten. Dies ist auch der Zeitpunkt, an dem Sie möglicherweise betrügerische Anrufe erhalten, vor denen Sie sich in Acht nehmen müssen. Es ist eine gute Idee, eigene Filterkriterien für die Art von Käufern zu erstellen, mit denen Sie in Kontakt treten möchten. So sparen Sie Zeit und maximieren die Effizienz des Prozesses.

Bevor Sie sich mit einem potenziellen Käufer treffen, sollten Sie einen gründlichen Hintergrundcheck über ihn durchführen, einschließlich seiner Finanzen, damit Sie besser darüber informiert sind, mit wem Sie es zu tun haben. Diese Art der Vorbereitung verschafft Ihnen auch einen Vorteil bei zukünftigen Verhandlungen.

Möglicherweise müssen Sie auch mit potenziellen Käufern in Kontakt bleiben und sie über verschiedene Entscheidungen, die Sie treffen, informieren oder beteiligen. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich bei den Verhandlungen von Ihrer besten Seite zeigen und während des gesamten Prozesses aktiv, reaktionsschnell und ansprechbar sind.

Abrechnung und Übergabe

Herzlichen Glückwunsch! Nun, da Sie endlich den richtigen Käufer für Ihre Immobilie gefunden und das Geschäft in die finale Phase eintritt, ist es nun an der Zeit, den Abwicklungsprozess einzuleiten und das Haus an den Käufer zu übergeben. Der Abwicklungsprozess beinhaltet auch die Unterzeichnung des Kaufvertrages sowie die Übertragung des Eigentums im Grundbuch.

Vergewissern Sie sich, dass alles genau, korrekt und vollständig ist und dass es keine Unstimmigkeiten in den Unterlagen gibt, egal von welcher Seite. Überprüfen Sie den Kaufvertrag noch einmal auf rechtliche oder andere Risiken, bevor Sie die Papiere unterschreiben. Dabei unterstützt Sie ein Notar, gerne aber auch zusätzlich ein Steuerberater.

Wenn Sie mit der Übergabe beginnen, sollten Sie auch sicherstellen, dass die Geldtransaktion von beiden Parteien während des Notartermins vereinbart wurde und dass sie das richtige Konto angegeben haben.

A lock and key fob in the shape of a houseEin Verkaufsgeschäft abschließen

Zusammenfassung: Immobilie verkaufen

Wir hoffen, dass Ihnen unsere umfassende Checkliste für den Immobilienverkauf beim Verkauf Ihrer Immobilie nützlich ist und Ihnen hilft, die besten Preise zu erzielen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Wenn Sie sich an die oben aufgeführte Struktur halten, sind Sie auf alle Möglichkeiten vorbereitet und in der Lage, einen effizienten Verkauf zu tätigen – unabhängig oder mit professioneller Hilfe, die Sie durch den Prozess führt.

Wenn Sie noch Zweifel an der Checkliste haben oder weitere Ratschläge zum Thema Immobilien wünschen, wenden Sie sich bitte an https://immoquelle.at/verkaufen-sie-ihre-immobilie/. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

Disclaimer:

Bitte beachten Sie den Disclaimer

Vorheriger Beitrag
Der Leitfaden zur Immobilien-Überschreibung in Österreich
Nächster Beitrag
Immobilie verkaufen nach Scheidung – Sparen Sie Nerven und Geld
Matthias Nussbaumer
Geschäftsführer von IMMOQUELLE & IMMOVENCE

Profitieren Sie von wertvollen Ressourcen, professioneller Betreuung und einem positiven Lebenswandel. Ihr persönlicher Immobilienerfolg – nur einen Klick entfernt!

Ihr One-Stop-Shop zum Erfolg in der Immobilienbranche – alles, was Sie benötigen, nur einen Klick entfernt!

Ähnliche Artikel

IMMOQUELLE – Ihr Partner für kompromisslosen Verkaufserfolg.
call  Rufen Sie uns jetzt an – 0660 7056199